Feldforschung:

Zwei Resistente Probanden im Test (re)

Nach monatelanger Forschungsarbeit wagte sich PoKoBi zu einem Feldversuch auf den Spritzenplatz in Ottensen.

Die Operation "Rent a Protest"
- eine neue Form des Demokratie-Methodentrainings - sollte hier erstmalig am lebenden Objekt erprobt werden.

Den meisten Menschen war sofort klar, worum es hierbei geht: Unterschiedlichste Protestschilder konnten zur √úberwindung der weit verbreiteten Widerstandsphobie geliehen und erprobt werden.

Trotz der vielen Parteistände, die sich werbewirksam mit Spitzenkandidaten, aufregenden Kugelschreibern und Luftballons gerüstet hatten, zeigten viele der saisonbedingt an Wahlkampf leidenden Mitmenschen erfreulich schnell Anzeichen der Genesung.

Obgleich der Feldversuch überwiegend positiv gewertet werden kann, muss darauf hingewiesen werden, dass eine kleine Minderheit die Aktion nicht verstanden hat.

Der Polizei, die eigens zur Personalienfeststellung der Forscher kam, musste die Aktion im Detail erklärt werden.

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29.01.2011 - Hamburg-Ottensen

Zu Gast in Friede'S Keller

Die große Unbekannte


In der Reihe "PoKoBi erklärt die Welt" besucht PoKoBi die Agentur für Deutschen Presse Unsinn (dpu) und fördert Erstaunliches zu Tage.

In Friede'S Keller, wie die Agentur liebevoll von den Mitarbeitern genannt wird, konnte PoKoBi live die Geburt einer Pressemeldung miterleben.

Die Doku entführt auf eine faszinierende Reise durch die dpu und zeigt dessen wahren Leistungen in aufwendig inszenierten Videosequenzen.

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Beginn: Startknopf klicken Ende: am Schluss
Länge: 3:38:19 Min
ShowView: 4711-0-8-15
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2010

26.11.2010 - Hamburg

Erste bundesweite Polizeidemo hält Bevölkerung in Atem

Knapp 3002 Polizisten gehen auf die Straße

Das Hamburger Schanzenviertel blieb gewaltfrei.

Spätestens als sogar einzelne BürgerInnen, die sich unter die demonstrierenden Polizisten gemischt hatten, von den vermummten Beamten gefragt wurden, "wo kann denn vielleicht noch was gehen", konnte die Bevölkerung sicher sein, dass sie auf dem richtigen Weg war.

Mit ihrer massiven Präsenz im Schanzenviertel und auf der Strecke der beiden angemeldeten Demonstrationen der Polizei, die unter dem Motto "Entweder 'extrem' oder 'totalitär' - für die extreme Totalität der Verhältnisse!" auf die Straße ging, hatte das Volx die befürchteten Ausschreitungen fast komplett verhindern können.

Aus den Interna: pressefuzzi (at) pokobi.de verteidigt sich gegenüber BigBoss (at) pokobi.de: "Ich habe nicht vom Abendblatt abgeschrieben. Die Situation ließ keine andere Satzstellung zu!"

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15.11.2010 - Hamburg

Wie ein PoKoBi entsteht - Transparenzoffensive

Einblick in das Geheimnis um die Flasche

2. November 2010:
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann fordert, bei bombigen Frachtgütern den Einsatz der Bundeswehr im Inland zu ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund beschloss PoKoBi im vorauseilenden Gehorsam, das lang gehütete Geheimnis um die VolX-Bier Produktion rückhaltlos offenzulegen.

PoKoBi hofft, so dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren zu entgehen.

"Schließlich können wir uns nicht sicher sein, wie Innenminister unsere Produkte einstufen. Wenn wir einst expandieren oder Lieferungen ins Ausland haben, wären die Flaschen dem Abschuss schutzlos freigegeben" konstatiert BigBoss@pokobi.de.

PoKoBi belegt mit diesem Film, dass die Getränke zwar exklusiv jedoch nicht explosiv sind.


PS: Das Bier kommt nicht aus dem Jemen.

02.11.2010 - Hamburg

Einsparungskompromiss bei Kultur - ein Fake

PokoBi verklärt

Am 22. September 2010 verkündete der Hamburger Bürgermeister Ahlhaus seine Sparpläne, die im besonderen den Kulturetat treffen sollten. Gegen diese "aktive Zukunftsgestaltung" formierte sich ein breiter Bürgerprotest.

Nun ist - gut einen Monat später - das, was damals bekanntgegebenen wurde nur noch halb so wild:
Eine Reihe der Einsparungen wurden zurück genommen bzw. relativiert und der erste Mann der Stadt erstrahlt im Schein des kompromissfähigen Gutmenschen.

2500 renitente Bürger ließen es sich trotz des Kompromisses nicht nehmen, am 28.10. gegen die verfehlte Sparpolitik der Kulturbehörde auf die Straße zu gehen.

held@pokobi.de befürchtet, dass der Plan, dem der faule Kompromiss vom vorabendlichen "Kulturgipfel" zugrunde liegt, öffentlich werden könnte.
Unbestätigten Insidermeldungen zu Folge hatten kluge Köpfe einer von der Regierung im Vorfeld beauftragten Kommunikationsagentur, folgende Strategie erarbeitet: Man nehme einen "bad gay" (Kultursenator Stuth), der in die Vollen greift. Das Volx wird aufbegehren. Dann kommt der "good gay" (Bürgermeister Ahlhaus) und gibt sich kompromissbereit. Alle sind versöhnlich - und dennoch hat man erreicht, was eigentlich das Ziel war.

"Wenn das bürgerliche Protestlager dahinter kommt, bleibt ihnen wohl möglich ihr gefühlter Erfolg im Halse stecken - das muss verhindert werden" so betriebsrat@pokobi.de.
Auf der Demo bemühte sich PoKoBi daher um Verklärung. Die aufgebrachte Menge musste abgelenkt werden: "Alles ist in Ordnung!" "Die Krise ist vorbei!" "Vertrauen Sie den Medien!"

Es gelang! Die Protestbewegung hält sich, ihrer Unwissenheit geschuldet, an die Kommunikations-Choreographie der Regierung und jubiliert. Die protestierenden Bürger gehen davon aus, dass ihr Engagement dazu geführt habe, das Altonaer Museum nicht zu schließen und den Bücherhallen nur 0,5 Mio ? Einsparungsvolumen aufzudrücken.
Den Schwarzen Peter hat nun das Volx - soll es doch selbst einen Plan vorlegen, wo die Millionen bei Museen und öffentlichen Bücherhallen eingespart werden sollen.

Das Aufbegehren mit anschließende Wohlgefühl-Empfinden hat wie geplant statt gefunden.
Nun stellt sich die Frage, ob das aufgebrachte Bildungsbürgertum den nächsten Schritt in der Kommunikations-Choreographie mitgehen und sich tatsächlich auf das heimische Sofa zurückziehen wird, um von dort viel später festzustellen, dass der Protest nichts geändert hat.

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28.10.2010 - Hamburg

Straßen- und Parkfest im Lunapark

Vatten Fest!

Als geladene Gäste konnten sich die PoKoBis selbst überzeugen: Beim Lunapark leben die Leute nicht hinter dem Mond.

So konnte PoKoBi ökologische Energie ganz anderer Art kennenlernen: Familiäre Wärme - statt Kohle von Ole.

Leider mussten sie auch traurige Dinge erfahren: Dieser kleine Park ist noch immer durch die Pläne der Fernwärmetrasse von Vattenfakes Kohlekraftwerk bedroht. Wo sollen sich dann die Leute treffen? Wo werden Beatbox-Workshops gegeben und Kinderfeste gefeiert? Und: Was passiert mit der menschlichen Wärme?

Filmchen



Ganz nebenbei lernte PoKoBi, wie man mal richtig Druck ablässt.
So geht das: zum Film >>

25.09.2010 - Hamburg

Demonstration in Berlin - X-beliebig?

Sind wir das VolX?

Hunderttausend zeigten ihren Unmut vor dem Reichstag zu Berlin. Sollte ihnen doch ein "X" für ein "KE" vorgemacht werden!

Wie auch schon bei der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken, wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Änderung des Schriftzuges am Reichstag beschlossen. Gegen den Willen des Volkes und am Bundesrat vorbei.

Die geschlossenen Verträge sind - ähnlich denen des Ausstieges vom Ausstieg - offensichtlich in Stein gemeißelt: nachhaltig-alternativlos.

Das Kanzleramt dementiert: Erkenntnissen des BKA zu folge sollen mutmaßliche Wendländer gesehen worden sein, die ein großes X bei sich trugen, als sie die Berliner Grenze passierten.

packerin (at) pokobi.de bezweifelt: "Die Kreuze der Wendländer sind eindeutig gelber!"

Einheimische Wendländer bestätigten: "Das X ist nicht authentisch. Wir wissen wovon wir sprechen! Schließlich müssen wir das Kreuz tragen! Die Farbe haben wir jedoch nicht gewählt."

Wer diesem Dementi nicht glaubt, ist eingeladen, sich vor Ort in der ersten Novemberwoche, selbst ein Bild zu machen. Für Trittbrettfahrer empfiehlt sich der Sonderzug "Castor".

Der Film zur Demo >>

18.09.2010 - Berlin

Zur Auffrischung der Neiddebatte

Wer lebt hier über wessen Verhältnisse?

Ein Film von: Demokratiefan

15.09.2010 - Hamburg

Grundgesetzliches auf'm Schanzenfest

Paul, ich weiß wo Du bist!

Die Medien funken es nicht - doch die Wahrheit wird Realität: Ab November 2010 bekommt jeder Empfänger eines neuen Personalausweises einen Sender. Jeder Bürger wird über den Perso mit einem so genannten RFID-Chip ausgestattet. (Was das ist findet Ihr hier >>)

PoKoBi nutzte die Schanze, um darüber Informationen ins Viertel zu senden. Der Experte von PoKoBi stellte bestürzt fest, dass bei einem Drittel der Probanden zu diesem Thema Funkstille herrscht: Sie wussten von nix!

Volker hört die Signale


"Eigentlich kein Wunder," sagt Pressefuzzi (at) pokobi.de, "denn die Erfahrung zeigt, dass Aufklärung durch Medien erst stattfindet, wenn die Sache gelaufen ist!"

Apropos Recht auf informationelle Selbstbestimmung. In diesem Zusammenhang fragte PoKoBi auch: "In welcher Verfassung ist unser Grundgesetz?"

Antworten bekamen sie einige, z.B.: "In einer Schlechten!", "In einer Faschistischen!" oder auch "Die BRD hat keine Verfassung - faktisch existiert sie gar nicht."

Auffällig häufig hat PoKoBi das Wort "Danke" vernommen - was auch mal ganz schön war.

PS: Dein neues amtliches Dokument kostet nur 28,80 ?! Wenn das kein Schnäppchen ist.







Jetzt mit Film!

05.09.2010 - Hamburg Schanze

PoKoBi auf Wohnungssuche

Auf der Suche nach alternativen Brauereien gerieten die PoKoBis in eine skurrile Wohnungsbesichtigung.

Bei einem derartig hochwertigen Immobilienangebot überschlug sich die Stimmung: Sekt, Konfetti und Musik durchströmten die Säle. Römische Dekadenz eben.

Die Party war so fett, dass die PoKoBis vor lauter Sekt das Bier vergaßen.



BigBoss (at) pokobi : " Wir haben die Schanze nicht genutzt - das war uns dann doch zu bunt!"

Am Ende hätten sie 723 Euro warm für 47 Quadratmeter berappen müssen. Da kam sogar die Polizei. Hatte jedoch eher nicht den Makler im Blick.

Den ganzen Bericht gibt es bei spiegel online.

30.08.2010 - Hamburg - St Pauli