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We will we will rock you!
Die Harley-Days standen mal wieder unter einem guten Stern: Die Sonne lachte und es gab genug Platz für die Bikes. Selbst die PoKoBianer kamen mit ihrem Zweirad gut durch!
Erstaunt stellten sie fest, dass ständig versucht wurde, die Denk-Getränke billiger zu bekommen. Das häufigste Argument war, dass schließlich Hartz IV auf den Bierflaschen stehen würde.
Untersuchungsausschuss (at) pokobi.de hierzu: "Wieso die Leute das denken? Keine Ahnung! Wer nur ein wenig rechnen
Auch die PoKoBianer haben Ihr Zweirad bei den Harley-Days präsentiert
kann, wird den Preis schon zu schätzen wissen. Als Untersuchungsexperte kann ich nur sagen, dass ein 1 € - Jobber dagegen ein Großverdiener ist."
Und noch eine erwähnenswerte Auffälligkeit: Der Betriebsrat (at) pokobi.de fühlte sich in der Forderung nach Mindestlohn bestätigt! Mehrfach wurde erzählt, dass man als Angestellter schlechter wegkomme, als als Hartz IV-Empfänger!
Selbst diese Empörung wurde gut gelaunt vorgetragen! Und auch das EM-Fußballspiel Niederlande - Russland tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Ergebnis: 1 : 3.
Die Unsichtbaren
Nicht zu übersehen und doch meist unbemerkt machte sich das Heer der Flaschensammler emsig daran, den Wohlsttandsmüll von den Besuchern der EM fern zu halten.
Deutschland - Portugal 3 : 2
Zwischen FDP und Die Partei
war PoKoBi dabei!
Der netten Einladung von Die Partei folgend, haben die PoKoBis sich auch auf der Altonalen präsentiert. Große Enttäuschung machte sich breit, weil sie diesmal nicht käuflich waren.
Herzlichen Dank für die Einladung und den Regenschirm an Die Partei!
Von der FDP wurde PoKoBi positiv aufgenommen. Herr Flemming bestärkte unsere Helden und machte ihnen Mut, nicht aufzugeben. Den Standhütern sei für die freundliche Hilfsbereitschaft und die netten Gespräche herzlich gedankt!
Von den Besuchern der Altonale wurde der Protest in Flaschen unterschiedlich interpretiert. Die PoKoBianer konnten manches Schmunzeln auf die Gesichter der flanierenden Menge zaubern - jedoch erwiesen sich auch einige Betrachter als recht humorlos. Wer die Sache nicht verstanden hatte, beschränkte sich auf die Frage nach dem Woher des Bieres.
Als unsere PoKoBianer über die Altonale schlenderten, bekamen sie aus dem Stand heraus eine Einladung in die Kaderschmiede. Erst jetzt gaben sie sich zu erkennen - und die Begeisterung war groß!
Gerne folgten sie der Einladung in den Gastraum für berufliches und kreatives Networking. Dort wurde sie herzlich mit einem Jever auf's Haus begrüßt und genossen den Abend bei fröhlichem Networking.
Heute ist nicht alle Tage! Sie kommen wieder - keine Frage!
Alle Arbeitsplätzchen waren zerbrochen. Hier sind deshalb andere zu sehen.
Manch interessierte Mitbürger blieben gestern in gemäßigter Entfernung stehen und staunten. Herangetraut haben sich nur recht wenige: 16 Teilnehmer gab es beim zweiten Wachtumsraten von und mit PoKoBi. Diesen
sei herzlich gedankt!
Leider hat niemand die richtige Anzahl der Arbeitsplätzchen erraten. Es waren 52 Stück. Somit hat Christian B. mit der Schätzung von 53 Arbeitsplätzchen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Die PoKoBianer wurden auf die musikalischen Einlagen der Demonstranten angesprochen und nach deren Reden gefragt. Ja, ein Passant hielt sie gar für Kommunisten!
Sie klärten jedoch auf: Ihre Aktion sei überparteilich, unabhängig und bierernst!
Vor allen Dingen ginge es Ihnen darum, anderen Menschen Mut zu machen: "Resigniert nicht! Auch wenn die Entscheidungen so weit entfernt getroffen werden, wir können Zeichen setzen! Nutzt Eure Kreativität!"
"Die Montagsdemonstranten haben für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen unsere vollste Bewunderung", so die PoKoBianer zum Selbstjournal, "inhaltlich distanzieren wir uns jedoch."
Christian B. sollte per Mail über den Gewinn informiert werden - Leider "550 MAILBOX NOT FOUND"! Bitte melde Dich bei uns!
Wessen Bier mag das sein?
Die PoKoBianer werden nicht müde, Ihre Mitmenschen zum Hinsehen und Reagieren zu motivieren: Diesmal startete ihre Aktion beim Spiegelhochhaus, verweilte auf dem Rathausmarkt und dann ging's zurück.
Allem Anschein nach hatte niemand Nachrichten gehört oder gelesen.
Eher jedoch ist anzunehmen, dass die Mehrheit der (noch) nicht Betroffenen denkt: 'Das ist nicht mein Bier!'
Denn gestern wurden in den Medien schon Zahlen aus dem Armutsbericht 2008 vorgestellt. Dass diese Statistik niemanden aus dem Gleichgewicht bringt?...
Das Interview ist auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht - wer jedoch den Suchbegriff ' Armutsbericht' eingibt wird nichts finden...
Offene Blicke auf PoKoBi
Es muss nicht immer Humor sein, wenn man trotzdem lacht. Von einigen Gewerkschaftern wurde PoKoBi bei der Kundgebung auf dem Spielbudenplatz mit süß-saurer Miene zur Kenntnis genommen.
Im Gegensatz zur Veranstaltung 2007 hatten die PoKoBianer diesmal nichts zu verschenken. Eine mögliche Ursache der Zurückhaltung?
Pikant auch der drökumenische Charakter der Veranstaltung...
Trotz der Ballung von Institutionen, war die Anzahl der Demonstranten überschaubar.
Laut sekretaer (at) pokobi.de spiegelt dies genau die Schieflage wider. "Die Diskrepanz von Situation und Reaktion der Einzelnen bestätigt die Notwendigkeit unseres Konzepts."
Das allgemeine Interesse an PoKoBi war überwiegend positiv. Viele BesucherInnen wollten wissen, wo Hartz IV-Bier zu kaufen sei.
Ernst bei Seite, hier geht der Protest ab! (An der Elbe! Auf der Website!)
PoKoBi - bald auch SoKoLi?
An der "Alten Welt" (Nähe Altonaer Balkon) soll ab diesem Frühjahr der neue Gerstensaft käuflich zu erwerben sein. Wochenends bei Sonnenschein wird die ansässige Wiesen-Fraktion mit Erfrischung, anregenden Gesprächen und einer Belebung des sozialen Gewissens versorgt.
"Ob wir das durchhalten – mal sehen!? Wir streben es jedoch an." Die beiden " PoKoBi's" waren mit den bisherigen Elbbesuchen sehr zufrieden: "Wir wollen aufmerksam machen, den Leuten Denkanstöße geben. Wenn Ihr unser Plakat seht sind wir da! Hoffentlich recht bald auch mit SoKoLi. "
SoKoLi (Sozial Korrekte Limo) denn es muss nicht immer Alkohol sein.
Das neue Denk-Getränk wird hoffentlich ebenfalls erfrischende Gespräche bringen.
Hartz IV-Bier inmitten der Fans
"Go Papa go!" hörte man Kinder rufen!
"Lauf Hartz IV-Bier Lauf!" fügten die von PoKoBi hinzu.
Wieder gab es das legendäre Bier auf einer Großveranstaltung käuflich zu erwerben. Für eine sportliche Veranstaltung und angesichts der frühen Stunde tendierte die Nachfrage jedoch mehr nach Alkoholfrei. Die PoKoBi's erklärten, dass sie mit Volldampf an SoKoLi - der "Sozial Korrekte Limonade" - arbeiten würden. Diese solle sehr bald ebenfalls auf Veranstaltungen angeboten werden können.
Wir freuen uns darauf!
Ein paar wenige Flaschen wurden verkauft, so dass ein Spendenzuwachs von 0,55 € zu verzeichen sei.
Der Mob tobt
Bei der ersten Verkaufsaktion wurde PoKoBi kritisch-interessiert bestaunt.
Der Verkaufspreis von 2 € stand für viele Straßenfestbesucher im krassen Gegensatz zum Markenzeichen (Hartz IV-Bier).
Einige konnten sich das Bier nicht leisten, obwohl sie die Idee sehr gut fanden.
Wir befragten den Boss:
"Nach unseren Erfahrungen liegt der Preis für Bier im Durchschnitt auf solchen Veranstaltungen bei 2 Euro. Als Inoffizielle sollten wir die Preise der anderen nicht unterbieten."
Der Vorstand wies darauf hin, dass die Preiskalkulation auf Kostendeckung basiere.
Es wurden 18 Flaschen Hartz IV-Bier verkauft. Für die PoKoBi-Spendenaktion kamen somit 90 Cent zusammen. Ein netter junger Mann gab noch einen Euro dazu, so dass insgesamt 1,90 € dem Spendenaktionskonto gut geschrieben werden können.
Beim Auszählen der Arbeitsplätzchen
Beinahe wären wir geplatzt. 64 Arbeitsplätzchen mussten wir vernichten, um den Gewinner zweifelsfrei zu ermitteln:
Gewinner des Wachtumsratens mit PoKoBi ist Matthias! Herzlichen Glückwunsch!
Da Du uns vertrauensvoll Deine Emailadresse gegeben hast, werden wir uns bald bei Dir melden, um die Übergabe der Flasche mit Dir zu klären.
Allen 43 Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für das Mitmachen und für Euer Vertrauen.
Auch bekommt man für 4 PET-Einwegflaschen einen Euro - von den Glasflaschen braucht man (theoretisch) 12,5 Stück.
Zwei mutige Hamburger haben gestern, am Tag der Arbeit, eine neue Protestform vorgestellt: Hartz IV-Bier, ein "politisch korrektes Bier" - deshalb auch PoKoBi genannt.
Sie wollen provozieren und anregen. Die Macher:
"Wir lassen uns zu viel gefallen! Kaum einer geht noch auf die Straße. Wozu auch - das ändert kaum etwas. Aber etwas tun sollte man doch!
Deshalb suchen wir eine neue Form des Protests - eine, die die Menschen ins Gespräch bringt und sie nicht dazu nötigt, in Organisationen oder Parteien einzutreten.
Die Flasche ist das Konzept: Wer sie für Flaschensammler an den Straßenrand stellt spendet nicht nur 25 Cent - er setzt auch ein sichtbares Zeichen. Auf jeder Flasche steht es ja geschrieben: Mach was!"
Sie selbst gehören keiner Organisation an und haben diese Aktion ohne weitere Unterstützung auf die Beine gestellt. Viele der Demonstrations-Teilnehmer wollten die "kostenlose Aufstandsprobe" nicht als Geschenk annehmen. So wurden 32,80 € gespendet. Dieses Geld wollen unsere Hamburger nicht behalten - gemäß dem PoKoBi-Konzept werden sie es Menschen spenden, "die durch gesellschaftspolitsche Veränderungen hilfsbedürftig geworden sind".
Um die Spende kann sich auf der Website www.pokobi.de beworben werden.
Wir wünschen Euch viel Erfolg!
Das neue Hartz IV-Bier