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1. Mai 2008

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1. Mai 2007

Neues Bier: PoKoBi

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Aktionen mit VolX-Bier - Archiv 2007 /08

Das Selbstjournal am 21. Juni 2008:

Harley-Days: PoKoBi gibt Gas

We will we will rock you!

Die Harley-Days standen mal wieder unter einem guten Stern: Die Sonne lachte und es gab genug Platz für die Bikes. Selbst die PoKoBianer kamen mit ihrem Zweirad gut durch!

Erstaunt stellten sie fest, dass ständig versucht wurde, die Denk-Getränke billiger zu bekommen. Das häufigste Argument war, dass schließlich Hartz IV auf den Bierflaschen stehen würde.

Untersuchungsausschuss (at) pokobi.de hierzu: "Wieso die Leute das denken? Keine Ahnung! Wer nur ein wenig rechnen

Auch die PoKoBianer haben Ihr Zweirad bei den Harley-Days präsentiert

kann, wird den Preis schon zu schätzen wissen. Als Untersuchungsexperte kann ich nur sagen, dass ein 1 € - Jobber dagegen ein Großverdiener ist."

Und noch eine erwähnenswerte Auffälligkeit: Der Betriebsrat (at) pokobi.de fühlte sich in der Forderung nach Mindestlohn bestätigt! Mehrfach wurde erzählt, dass man als Angestellter schlechter wegkomme, als als Hartz IV-Empfänger!

Selbst diese Empörung wurde gut gelaunt vorgetragen! Und auch das EM-Fußballspiel Niederlande - Russland tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Ergebnis: 1 : 3.

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Das Selbstjournal am 19. Juni 2008:

EM 2008 - Auf dem Spielbudenplatz ist die Hölle los!

Die Unsichtbaren

Nicht zu übersehen und doch meist unbemerkt machte sich das Heer der Flaschensammler emsig daran, den Wohlsttandsmüll von den Besuchern der EM fern zu halten.

Deutschland - Portugal 3 : 2

 

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Das Selbstjournal am 15. Juni 2008:

PoKoBi bei der Altonalen

Zwischen FDP und Die Partei
war PoKoBi dabei!

Der netten Einladung von Die Partei folgend, haben die PoKoBis sich auch auf der Altonalen präsentiert. Große Enttäuschung machte sich breit, weil sie diesmal nicht käuflich waren.

Herzlichen Dank für die Einladung und den Regenschirm an Die Partei!

Von der FDP wurde PoKoBi positiv aufgenommen. Herr Flemming bestärkte unsere Helden und machte ihnen Mut, nicht aufzugeben. Den Standhütern sei für die freundliche Hilfsbereitschaft und die netten Gespräche herzlich gedankt!

Von den Besuchern der Altonale wurde der Protest in Flaschen unterschiedlich interpretiert. Die PoKoBianer konnten manches Schmunzeln auf die Gesichter der flanierenden Menge zaubern - jedoch erwiesen sich auch einige Betrachter als recht humorlos. Wer die Sache nicht verstanden hatte, beschränkte sich auf die Frage nach dem Woher des Bieres.

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Das Selbstjournal am 14. Juni 2008:

Kaderschmiede

Als unsere PoKoBianer über die Altonale schlenderten, bekamen sie aus dem Stand heraus eine Einladung in die Kaderschmiede. Erst jetzt gaben sie sich zu erkennen - und die Begeisterung war groß!

Gerne folgten sie der Einladung in den Gastraum für berufliches und kreatives Networking. Dort wurde sie herzlich mit einem Jever auf's Haus begrüßt und genossen den Abend bei fröhlichem Networking.

Heute ist nicht alle Tage! Sie kommen wieder - keine Frage!

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Das Selbstjournal am 3. Juni 2008:

Wachsumsraten bei der Montagsdemo

Alle Arbeitsplätzchen waren zerbrochen. Hier sind deshalb andere zu sehen.

Manch interessierte Mitbürger blieben gestern in gemäßigter Entfernung stehen und staunten. Herangetraut haben sich nur recht wenige: 16 Teilnehmer gab es beim zweiten Wachtumsraten von und mit PoKoBi. Diesen

sei herzlich gedankt!

Leider hat niemand die richtige Anzahl der Arbeitsplätzchen erraten. Es waren 52 Stück. Somit hat Christian B. mit der Schätzung von 53 Arbeitsplätzchen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Die PoKoBianer wurden auf die musikalischen Einlagen der Demonstranten angesprochen und nach deren Reden gefragt. Ja, ein Passant hielt sie gar für Kommunisten!

Sie klärten jedoch auf: Ihre Aktion sei überparteilich, unabhängig und bierernst!

Vor allen Dingen ginge es Ihnen darum, anderen Menschen Mut zu machen: "Resigniert nicht! Auch wenn die Entscheidungen so weit entfernt getroffen werden, wir können Zeichen setzen! Nutzt Eure Kreativität!"
"Die Montagsdemonstranten haben für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen unsere vollste Bewunderung", so die PoKoBianer zum Selbstjournal, "inhaltlich distanzieren wir uns jedoch."

Christian B. sollte per Mail über den Gewinn informiert werden - Leider "550 MAILBOX NOT FOUND"! Bitte melde Dich bei uns!

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Das Selbstjournal am 19. Mai 2008:

Der Armuts- und Reichtumsbericht 2008: 13 % der Bevölkerung leben in Armut
Mein Bier ist das nicht!

Wessen Bier mag das sein?

Die PoKoBianer werden nicht müde, Ihre Mitmenschen zum Hinsehen und Reagieren zu motivieren: Diesmal startete ihre Aktion beim Spiegelhochhaus, verweilte auf dem Rathausmarkt und dann ging's zurück.

Allem Anschein nach hatte niemand Nachrichten gehört oder gelesen.
Eher jedoch ist anzunehmen, dass die Mehrheit der (noch) nicht Betroffenen denkt: 'Das ist nicht mein Bier!'

Denn gestern wurden in den Medien schon Zahlen aus dem Armutsbericht 2008 vorgestellt. Dass diese Statistik niemanden aus dem Gleichgewicht bringt?...

Das Interview ist auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht - wer jedoch den Suchbegriff ' Armutsbericht' eingibt wird nichts finden...

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Das Selbstjournal am 1. Mai 2008:

IV Jahre nach Schröder: Es Gerd weiter
Leichtes Spiel - Budenplatz leer

Offene Blicke auf PoKoBi

Es muss nicht immer Humor sein, wenn man trotzdem lacht. Von einigen Gewerkschaftern wurde PoKoBi bei der Kundgebung auf dem Spielbudenplatz mit süß-saurer Miene zur Kenntnis genommen.

Im Gegensatz zur Veranstaltung 2007 hatten die PoKoBianer diesmal nichts zu verschenken. Eine mögliche Ursache der Zurückhaltung?

Pikant auch der drökumenische Charakter der Veranstaltung...

Trotz der Ballung von Institutionen, war die Anzahl der Demonstranten überschaubar.

Laut sekretaer (at) pokobi.de spiegelt dies genau die Schieflage wider. "Die Diskrepanz von Situation und Reaktion der Einzelnen bestätigt die Notwendigkeit unseres Konzepts."

Das allgemeine Interesse an PoKoBi war überwiegend positiv. Viele BesucherInnen wollten wissen, wo Hartz IV-Bier zu kaufen sei.

Ernst bei Seite, hier geht der Protest ab! (An der Elbe! Auf der Website!)

 

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Das Selbstjournal am 28. April 2008:

PoKoBi an der Elbe - jetzt finden und kaufen

PoKoBi - bald auch SoKoLi?

 

An der "Alten Welt" (Nähe Altonaer Balkon) soll ab diesem Frühjahr der neue Gerstensaft käuflich zu erwerben sein. Wochenends bei Sonnenschein wird die ansässige Wiesen-Fraktion mit Erfrischung, anregenden Gesprächen und einer Belebung des sozialen Gewissens versorgt.

"Ob wir das durchhalten – mal sehen!? Wir streben es jedoch an." Die beiden " PoKoBi's" waren mit den bisherigen Elbbesuchen sehr zufrieden: "Wir wollen aufmerksam machen, den Leuten Denkanstöße geben. Wenn Ihr unser Plakat seht sind wir da! Hoffentlich recht bald auch mit SoKoLi. "

SoKoLi (Sozial Korrekte Limo) denn es muss nicht immer Alkohol sein.
Das neue Denk-Getränk wird hoffentlich ebenfalls erfrischende Gespräche bringen.

 

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Das Selbstjournal am 27. April 2008:

PoKoBi beim Hamburger Marathon

Hartz IV-Bier inmitten der Fans

"Go Papa go!" hörte man Kinder rufen!
"Lauf Hartz IV-Bier Lauf!" fügten die von PoKoBi hinzu.

Wieder gab es das legendäre Bier auf einer Großveranstaltung käuflich zu erwerben. Für eine sportliche Veranstaltung und angesichts der frühen Stunde tendierte die Nachfrage jedoch mehr nach Alkoholfrei. Die PoKoBi's erklärten, dass sie mit Volldampf an SoKoLi - der "Sozial Korrekte Limonade" - arbeiten würden. Diese solle sehr bald ebenfalls auf Veranstaltungen angeboten werden können.

Wir freuen uns darauf!

Ein paar wenige Flaschen wurden verkauft, so dass ein Spendenzuwachs von 0,55 € zu verzeichen sei.

 

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Das Selbstjournal am 5. April 2008:

St Pauli Straßenfest - PoKoBi zum Verkauf?

Der Mob tobt

Bei der ersten Verkaufsaktion wurde PoKoBi kritisch-interessiert bestaunt.

Der Verkaufspreis von 2 € stand für viele Straßenfestbesucher im krassen Gegensatz zum Markenzeichen (Hartz IV-Bier).
Einige konnten sich das Bier nicht leisten, obwohl sie die Idee sehr gut fanden.

Wir befragten den Boss:

"Nach unseren Erfahrungen liegt der Preis für Bier im Durchschnitt auf solchen Veranstaltungen bei 2 Euro. Als Inoffizielle sollten wir die Preise der anderen nicht unterbieten."

Der Vorstand wies darauf hin, dass die Preiskalkulation auf Kostendeckung basiere.

Es wurden 18 Flaschen Hartz IV-Bier verkauft. Für die PoKoBi-Spendenaktion kamen somit 90 Cent zusammen. Ein netter junger Mann gab noch einen Euro dazu, so dass insgesamt 1,90 € dem Spendenaktionskonto gut geschrieben werden können.

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Das Selbstjournal vom 16. Februar 2008:

Wachstumsraten mit PoKoBi - am 16. Februar 2008 vor dem Mercado in HH-Altona

Beim Auszählen der Arbeitsplätzchen

Beinahe wären wir geplatzt. 64 Arbeitsplätzchen mussten wir vernichten, um den Gewinner zweifelsfrei zu ermitteln:

Gewinner des Wachtumsratens mit PoKoBi ist Matthias! Herzlichen Glückwunsch!

Da Du uns vertrauensvoll Deine Emailadresse gegeben hast, werden wir uns bald bei Dir melden, um die Übergabe der Flasche mit Dir zu klären.

Allen 43 Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für das Mitmachen und für Euer Vertrauen.

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Das Selbstjourmal schreibt am 8. Juli 2007

Als Flaschensammler beim Schlagermove

Es war ein Erlebnis als Flaschensammler unterwegs zu sein. Wir haben uns den Fahrradanhänger geschnappt und los ging's...   Erst war uns die ganze Sache noch etwas unangenehm. Wir haben uns aber schneller als wir dachten daran gewöhnt, mit einem "Scanner-Blick" die Umgebung nach Flaschen abzusuchen.   Anfangs waren wir noch über jede Flasche froh - mussten jedoch schnell feststellen, dass die Glasflaschen viel Platz wegnehmen, ziemlich schwer sind und auch laut scheppern - manchmal sogar zu Bruch gehen.   Auch bekommt man für 4 PET-Einwegflaschen einen Euro - von den Glasflaschen braucht man (theoretisch) 12,5 Stück.
Also haben wir die fast alle wieder herausgesucht, denn der Wagen war schneller voll als gedacht.   Wir hatten die Hoffnung, - und kamen uns dabei recht schäbig vor - dass andere Leute sich vielleicht auch über die Glasflaschen freuen würden. Dem war nicht so.
  Wer auch da war, kann es sicherlich bestätigen (und uns vielleicht ein Foto mailen?): Es lagen Unmengen von Glasflaschen herum - die Straßen waren voller Scherben. Da sind bestimmt einige 100 € im Straßenreinigungsfahrzeug verschwunden. Denn das konnten wir mit Staunen beobachten: So ein Gefährt saugt sogar volle 1,5 Liter-Flaschen weg...
  Die Leute waren durchweg sehr nett - manche stellten sogar ihre leere Flasche direkt in unseren Wagen oder machten uns auf unendeckte Flaschen aufmerksam.   Leider war es ein sehr verregneter Tag - aber das hat der Freundlichkeit der Leute keinen Abbruch getan - und die Erfahrung möchten wir nicht missen.
  Verdient haben wir 16,60 € - in zwei Stunden.  

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Das Selbstjourmal schreibt am 2. Mai 2007:

Mach was! Ein Motto, das aufrütteln soll!

PoKoBi-Aktivisten Zwei mutige Hamburger haben gestern, am Tag der Arbeit, eine neue Protestform vorgestellt: Hartz IV-Bier, ein "politisch korrektes Bier" - deshalb auch PoKoBi genannt.   Sie wollen provozieren und anregen. Die Macher:
"Wir lassen uns zu viel gefallen! Kaum einer geht noch auf die Straße. Wozu auch - das ändert kaum etwas. Aber etwas tun sollte man doch!
Deshalb suchen wir eine neue Form des Protests - eine, die die Menschen ins Gespräch bringt und sie nicht dazu nötigt, in Organisationen oder Parteien einzutreten.
Die Flasche ist das Konzept: Wer sie für Flaschensammler an den Straßenrand stellt spendet nicht nur 25 Cent - er setzt auch ein sichtbares Zeichen. Auf jeder Flasche steht es ja geschrieben: Mach was!"   Sie selbst gehören keiner Organisation an und haben diese Aktion ohne weitere Unterstützung auf die Beine gestellt.   Viele der Demonstrations-Teilnehmer wollten die "kostenlose Aufstandsprobe" nicht als Geschenk annehmen. So wurden 32,80 € gespendet. Dieses Geld wollen unsere Hamburger nicht behalten - gemäß dem PoKoBi-Konzept werden sie es Menschen spenden, "die durch gesellschaftspolitsche Veränderungen hilfsbedürftig geworden sind".
Um die Spende kann sich auf der Website www.pokobi.de beworben werden.

Wir wünschen Euch viel Erfolg!

 

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Die Hahpu schreibt am 22. Februar 2007:

Ein neues Bier erobert die Herzen!

Das neue Hartz IV-Bier

Hartz IV-Bier - oder auch PoKoBi - möchte Zeichen setzen. Allein der Name des neuen Bieres ist eine Provokation und lässt uns aufhorchen. Ein politisch korrektes Bier - daher der Name PoKoBi - erhebt den Anspruch, eine neue Form des Protests der Spaßgesellschaft darzustellen.   Doch das ist nicht alles! Die Macher von Hartz IV-Bier möchten der neuen Armut entgegenwirken. Das Konzept ist denkbar einfach:
5 Cent pro verkaufter Flaschen sollen hilfsbedürftigen Menschen zu Gute kommen.
Und die leere Flasche sollte für unsere hilfsbedürftigen Mitmenschen an den Straßenrand gestellt werden. Nicht nur in Hamburg gibt es sehr viele Menschen, die mit dieser kleinen Zuwendung mehr oder weniger ihren Lebensunterhalt bestreiten.   Gestern fand die erste Ausschüttung der so genannten PoKoBi-Spende in Hamburg statt.
Sie ging an Nieman Dem, der sich online um die Spende beworben hatte. Der Saal war voller strahlender Gesichter.
Nieman Dem zu Mupu: "Ich bin glücklich! Endlich machen Menschen auf diese Misere aufmerksam. Und mir hilft diese Spende sehr. Auch wenn es nur wenig Geld ist, tut es doch gut endlich einmal ernst genommen zu werden."   Wird Hartz IV-Bier außer Herzen auch den Markt erobern?
Festzuhalten bleibt, dass das neue Bier schon jetzt heftige Debatten in der Öffentlichkeit ausgelöst hat. Wir sind gespannt...
 

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Die Abendnotiz war auch dabei und dankt...

...für die Unterstützung und das Interesse
...und für IHR soziales Gewissen